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Sternen-Opa erzählt vom Nachthimmel

Gefühle (Wut/Angst) · Dankbarkeitab 3 3 Min.
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Mach es dir ganz gemütlich, kuschle dich warm ein und schließ deine Augen. Heute reisen wir hinauf an den weiten Nachthimmel, zu den kleinen Sternenkindern. Atme tief ein … und ganz langsam wieder aus. Stell dir vor, die lange Nacht neigt sich dem Ende zu, und das kleine Sternenkind Nelo macht sich bereit zum Ruhen, gebettet auf eine weiche, flauschige Wolke.

Neben Nelo lässt sich sein Opa nieder, ein großes, warm leuchtendes Sternenkind mit einem sanften, freundlichen Schein. „Opa“, bittet Nelo leise, „erzählst du mir noch etwas vom Nachthimmel, bevor ich einschlafe?“ Opa lächelt und legt seinen warmen Schein um den Kleinen. „Aber natürlich, mein Nelo“, sagt er mit ruhiger Stimme. „Hör gut zu, und lass deine Augen dabei ganz schwer werden.“

„Weißt du“, beginnt Opa, „der Nachthimmel ist das größte und schönste Feld, das es gibt. Hier funkeln Millionen von Sternenkindern, jedes ein kleines Licht, und gemeinsam erleuchten wir die ganze dunkle Nacht. Wenn die Kinder auf der Erde zu uns hinaufschauen, sehen sie ein Meer aus Funkeln.“ Nelos Atem wird langsamer.

„Über den Himmel zieht der silberne Mond“, erzählt Opa weiter, „ruhig und gemächlich, und wir Sternenkinder begleiten ihn auf seiner Bahn. Manchmal ziehen sanfte Wolken vorbei, und manchmal saust eine mutige Sternschnuppe über den Himmel, um einem Kind einen Wunsch zu erfüllen. Aber meistens ist es hier oben einfach still und friedlich.“ Nelos Augenlider werden schwer.

„Wir Sternenkinder haben eine wichtige Aufgabe“, flüstert Opa. „Wir wachen über die schlafenden Kinder auf der Erde. Unser sanftes Licht sagt ihnen: ‚Hab keine Angst, du bist nicht allein. Wir wachen über dich.‘ Und so können alle Kinder ruhig und friedlich schlafen, weil wir über ihnen funkeln.“ Nelo fühlt sich ganz warm und geborgen bei diesen Worten.

„Und wenn der Morgen kommt“, sagt Opa sanft, „dann dürfen auch wir ruhen. Wir lassen unser Funkeln ganz langsam weicher werden und schlafen auf unseren weichen Wolken, bis die nächste Nacht kommt. Jeder braucht seine Ruhe, mein Kleines – sogar die Sterne.“ Nelo gähnt herzhaft und kuschelt sich tiefer in die weiche Wolke.

„Spürst du, wie müde und ruhig du wirst?“, flüstert Opa. „Atme tief ein … und ganz langsam wieder aus.“ Nelo atmet ein und aus, ein und aus, und mit jedem Atemzug wird sein kleines Licht sanfter und sein Körper schwerer. Rings umher dämmt sich das Funkeln der anderen Sternenkinder zu einem weichen, warmen Glimmen. Eine sanfte Morgenröte zieht langsam auf.

„Alle Gedanken der langen Nacht dürfen jetzt davonschweben“, sagt Opa ganz leise. „Du hast deine Arbeit getan und schön über die Erde gefunkelt. Jetzt ist es Zeit zu ruhen.“ Nelo spürt, wie wunderbar leicht und müde es ist, sicher geborgen im warmen Schein seines Opas, gebettet auf die weichste aller Wolken.

Atme noch einmal tief ein … und ganz langsam aus, genau wie das kleine Sternenkind Nelo. Über dir zieht die sanfte Morgenröte auf, die Wolken sind weich und warm, und der ganze Himmel kommt zur Ruhe. Jetzt darfst auch du ganz loslassen und in deine Träume gleiten. „Schlaf gut, mein Kleines“, flüstert Sternen-Opa. Träum schön vom weiten, funkelnden Nachthimmel. Gute Nacht.