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Mira und der kranke Teddy

Gefühle (Wut/Angst) · Freundschaftab 3 3 Min.
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Mira liebte ihren Teddybären Bruno über alles. Eines Tages bemerkte sie, dass an Brunos Arm eine Naht aufgegangen war und ein bisschen Füllung herausschaute. „Oh nein!“, rief Mira besorgt. „Bruno ist krank! Er hat ein Aua am Arm.“ Vorsichtig nahm sie ihren Teddy in den Arm. „Keine Sorge, Bruno, ich mache dich wieder gesund.“

Mira beschloss, eine Teddy-Ärztin zu sein. Sie holte ihren Spielzeug-Arztkoffer und legte Bruno ganz behutsam auf ein weiches Kissen. „So, jetzt untersuche ich dich erst einmal“, sagte sie fürsorglich. Mit ihrem Spielzeug-Stethoskop horchte sie an Brunos Bauch. „Hmm“, machte sie ernst, „dein Herz schlägt gut. Aber dein Arm braucht Hilfe.“

„Mama“, rief Mira, „Bruno hat ein Aua am Arm. Können wir ihn verarzten?“ Mama kam und schaute sich Brunos Arm an. „Oh, das kriegen wir wieder hin“, sagte sie. „Wir nähen die Stelle ganz vorsichtig zu, dann ist Bruno wieder gesund.“ Mira durfte sogar helfen, die Füllung zurückzustopfen, während Mama mit Nadel und Faden die Naht schloss.

Ganz behutsam hielt Mira ihren Teddy, während Mama nähte. „Sei tapfer, Bruno“, flüsterte sie ihm zu und streichelte seinen Kopf. „Es tut gleich gar nicht mehr weh.“ Sie pustete sanft auf die Stelle, so wie Mama es immer bei ihr machte, wenn sie sich wehgetan hatte. Bald war die Naht geschlossen, und Brunos Arm war wieder heil.

„Geschafft!“, sagte Mama. „Bruno ist wieder gesund.“ Mira strahlte. Doch sie wusste: Ein kranker Teddy braucht danach noch viel Pflege. Sie legte Bruno in ein gemütliches Puppenbett, deckte ihn mit einer kleinen Decke zu und stellte ihm eine Tasse Tee (aus Wasser) hin. „Jetzt musst du dich ausruhen, Bruno“, sagte sie liebevoll.

Den ganzen Nachmittag kümmerte sich Mira rührend um ihren Teddy. Sie las ihm eine Geschichte vor, sang ihm ein Lied und schaute immer wieder nach, ob es ihm gut ging. „Du wirst ganz schnell wieder gesund, weil ich gut auf dich aufpasse“, sagte sie. Es machte Mira glücklich, für ihren Bruno zu sorgen.

Am Abend war Bruno schon wieder ganz munter. „Du bist wieder gesund!“, freute sich Mira und drückte ihren Teddy fest. „Weil ich dich so gut gepflegt habe.“ Sie hatte gelernt, wie schön es ist, für jemanden zu sorgen, den man liebhat. „Für dich zu sorgen macht mich glücklich, Bruno“, sagte sie.

Als es Zeit zum Schlafen war, nahm Mira ihren geheilten Teddy mit ins Bett und kuschelte ihn ganz fest an sich. „Gute Nacht, Bruno“, flüsterte sie. „Jetzt schlafen wir beide schön.“ Zufrieden und glücklich, ihren gesunden Teddy im Arm, schlief Mira ein. Gute Nacht, kleine Mira, und gute Nacht, Bruno.