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Mats schläft zum ersten Mal allein

Mut machen · Gefühle (Wut/Angst)ab 5 4 Min.
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Mats hatte ein neues, eigenes Zimmer bekommen, mit einem tollen Bett, einer Lampe in Form eines Mondes und vielen Spielsachen. Tagsüber fand er sein Zimmer wunderbar. Doch heute sollte er zum ersten Mal ganz allein darin schlafen – und das machte ihm ein bisschen Angst.

„Muss ich wirklich allein schlafen?“, fragte Mats und klammerte sich an Mamas Hand. „Was, wenn ich nachts aufwache und ihr seid nicht da?“ Mama setzte sich zu ihm aufs Bett. „Wir sind doch ganz nah, nur einen Flur weiter“, sagte sie sanft. „Und schau, du hast deinen Kuschelhasen Hoppel und deine Mondlampe. Du bist nicht allein.“

Mats schaute zu seiner Mondlampe, die ein warmes, sanftes Licht ins Zimmer warf. Dann drückte er seinen Kuschelhasen Hoppel ganz fest. „Hoppel passt auf dich auf“, sagte Mama, „und die Mondlampe leuchtet die ganze Nacht. Und wenn du mich wirklich brauchst, rufst du einfach, dann bin ich sofort da.“ Mats nickte zaghaft. „Na gut. Ich versuche es.“

Mama gab ihm einen Gutenachtkuss und ließ die Tür einen Spalt offen. „Schlaf gut, mein Großer. Du schaffst das.“ Dann war Mats allein. Erst war es ganz still, und jeder Schatten an der Wand sah ein bisschen unheimlich aus. Mats zog sich die Decke höher und drückte Hoppel fester.

Doch dann schaute er zur Mondlampe. Ihr warmes Licht ließ die Schatten ganz harmlos aussehen. „Eigentlich ist mein Zimmer gemütlich“, dachte Mats. Er flüsterte Hoppel zu: „Wir zwei schaffen das, oder?“ Und es fühlte sich an, als würde Hoppel ihm Mut zunicken. Mats musste ein bisschen lächeln.

Er begann, in Gedanken die Sterne an seiner Zimmerdecke zu zählen, die im Licht der Mondlampe leuchteten. Eins, zwei, drei … Mit jedem Stern wurde er ruhiger und müder. Seine Augenlider wurden schwer. Das Zimmer war gar nicht mehr unheimlich, sondern warm und sicher.

Mitten in der Nacht wachte Mats kurz auf. Doch statt Angst zu bekommen, sah er seine Mondlampe sanft leuchten und spürte Hoppel in seinem Arm. „Alles ist gut“, dachte er und schlief gleich wieder ein. Am nächsten Morgen wachte er stolz und ausgeschlafen auf. „Ich habe ganz allein geschlafen!“, rief er und rannte zu Mama.

„Das hast du wunderbar gemacht!“, freute sich Mama und drückte ihn. Mats strahlte vor Stolz. Von da an schlief er jede Nacht allein in seinem gemütlichen Zimmer, mit Hoppel im Arm und der Mondlampe als Wächter. „Allein schlafen ist gar nicht schlimm“, dachte er zufrieden. „Es ist sogar ein kleines Abenteuer.“ Gute Nacht, mutiger Mats.