Mach es dir ganz gemütlich, kuschle dich warm ein und schließ deine Augen. Heute besuchen wir den kleinen Zauberlehrling Elio in seinem gemütlichen Zimmer hoch oben im Zauberturm. Atme tief ein … und ganz langsam wieder aus. Stell dir vor, es ist Nacht geworden, der große, silberne Mond steht über dem Turm, und alles ist still und friedlich.
Der kleine Zauberlehrling Elio hat den ganzen Tag fleißig gezaubert und geübt. Jetzt aber wird er müde. Er kuschelt sich in sein weiches Bett und zieht die Decke bis zum Kinn. Doch bevor er einschläft, möchte er sich noch einen ganz besonderen Zauber gönnen, einen sanften Zauber zum Einschlafen. Sein Atem wird langsam und tief.
Ganz leise spricht Elio einen Zauberspruch und schwingt sacht seinen kleinen Zauberstab. Und da geschieht etwas Wunderschönes: Über seinem Bett, an der Decke seines Zimmers, erscheint ein ganzer Sternenhimmel. Hunderte winzige, sanft leuchtende Sterne funkeln über ihm, friedlich und still. „Wie schön“, flüstert Elio und betrachtet sie verträumt.
Die kleinen Zaubersterne leuchten ganz weich und warm, nicht grell, sondern sanft wie kleine Nachtlichter. Sie wiegen sich ganz langsam hin und her, hin und her, als würden sie einen leisen, ruhigen Tanz aufführen. Elio schaut ihnen zu, und das sanfte Funkeln macht ihn ganz ruhig und müde. Seine Augenlider werden schwer.
Einer der Zaubersterne löst sich sacht und schwebt ganz langsam durch das Zimmer, wie eine kleine, freundliche Sternschnuppe. „Du darfst dir etwas wünschen“, flüstert Elio schläfrig und denkt an etwas ganz Schönes. Dann lässt er den Stern wieder sanft hinauf zu den anderen schweben. Ein warmes, glückliches Gefühl breitet sich in ihm aus.
Im Zauberturm ist alles still und friedlich. Draußen leuchtet der echte Mond, und drinnen funkelt Elios selbst gezauberter Sternenhimmel. Alle Gedanken des Tages – das Üben, das Zaubern, das Lernen – werden ganz leicht und schweben davon, hinauf zu den sanften Sternen. Elio fühlt sich warm und sicher und geborgen in seinem gemütlichen Bett.
„In der Nacht“, denkt Elio schläfrig, „darf alles ruhen, und ich darf auch ruhen.“ Er atmet tief ein und langsam wieder aus. Ein, aus. Ein, aus. Mit jedem Atemzug wird sein Körper schwerer und ruhiger. Die Zaubersterne über ihm lassen ihr Leuchten ganz langsam weicher werden, eins nach dem anderen, wie kleine Laternen, die sanft erlöschen.
Atme noch einmal tief ein … und ganz langsam aus, genau wie der kleine Zauberlehrling Elio. Über dir funkeln die sanften Sterne, der Mond leuchtet durchs Fenster, und der ganze Zauberturm schläft friedlich. Du bist warm und sicher und ganz, ganz müde geworden.
Elio schließt seine Augen, atmet tief und ruhig und gleitet sanft in seine Träume, geborgen unter seinem selbst gezauberten Sternenhimmel. Die letzten Zaubersterne erlöschen ganz langsam und sanft. Und auch du darfst jetzt ganz loslassen und einschlafen. Schlaf gut, kleiner Träumer. Träum schön von einem Himmel voller Sterne. Gute Nacht.
