Mach es dir ganz gemütlich und schließ deine Augen. Atme tief ein … und langsam wieder aus. Am Abendhimmel geht gerade ganz langsam der kleine Mond auf. Er ist rund und silbern und leuchtet sanft. Komm, wir begleiten ihn und sagen gemeinsam allen eine liebe gute Nacht.
Der kleine Mond steigt höher und höher und schaut auf die Welt hinab. Zuerst sieht er den Wald. Dort kuscheln sich die Tiere in ihre Nester und Höhlen. „Gute Nacht, ihr Tiere im Wald“, flüstert der Mond. Und auch du darfst ganz ruhig werden. Deine Arme und Beine werden schwer und entspannt.
Der kleine Mond schaut weiter und sieht das Meer. Die Wellen plätschern ganz sanft, und die Fische schlafen tief unten im stillen Wasser. „Gute Nacht, ihr Fische im Meer“, flüstert der Mond. Du atmest tief ein und langsam aus, ruhig wie die sanften Wellen.
Nun sieht der kleine Mond die Wiesen und Felder. Die Blumen haben ihre Blüten geschlossen, und die Schmetterlinge ruhen sich aus. „Gute Nacht, ihr Blumen auf der Wiese“, flüstert der Mond. Es wird ganz still und friedlich, und du wirst immer müder.
Der kleine Mond schaut in die Stadt und in die Dörfer. Überall gehen die Lichter in den Fenstern aus, und die Kinder kuscheln sich in ihre warmen Betten. „Gute Nacht, ihr Kinder“, flüstert der Mond ganz sanft. „Schlaft gut und träumt schön.“
Und dann schaut der kleine Mond zu dir. Er sieht dich in deinem gemütlichen Bett, warm und geborgen. „Gute Nacht, kleiner Träumer“, flüstert er und schickt dir einen warmen, sanften Strahl, der dich einhüllt wie eine weiche Decke. „Ich passe auf dich auf, die ganze Nacht.“
Jetzt haben alle eine gute Nacht bekommen: die Tiere, die Fische, die Blumen, die Kinder und du. Der kleine Mond leuchtet zufrieden am Himmel und wacht über die ganze schlafende Welt. Eine warme, friedliche Ruhe liegt über allem.
Atme noch einmal tief ein … und ganz langsam aus. Jetzt darfst du loslassen und sanft einschlafen. Der kleine Mond ist bei dir und passt auf dich auf. Gute Nacht, kleiner Träumer. Schlaf gut und träum etwas ganz Schönes.
