Mach es dir ganz gemütlich, kuschle dich warm ein und schließ deine Augen. Heute begleiten wir die kleine Hexe Lia auf einem ganz ruhigen Besenflug durch die stille Mondnacht. Atme tief ein … und ganz langsam wieder aus. Stell dir vor, es ist Nacht geworden, der große, silberne Mond steht über dem Wald, und alles ist still und friedlich.
Die kleine Hexe Lia hat den ganzen Tag gezaubert und gespielt. Jetzt aber wird sie müde. Sie steigt auf ihren weichen Zauberbesen, der heute Abend ganz besonders sanft und gemächlich fliegt. „Komm“, flüstert Lia, „ich zeige dir, wie friedlich die Nacht über dem Wald ist.“ Ganz langsam und sanft hebt der Besen ab, hinauf in die ruhige Nachtluft.
Lia schwebt auf ihrem Besen ganz gemächlich über die Baumwipfel. Es ist kein schneller, wilder Flug, sondern ein sanftes, ruhiges Gleiten. Ein lauer Nachtwind streicht warm über ihr Gesicht. Unter ihr liegt der ganze Wald im silbernen Mondlicht, still und friedlich. Lias Atem wird langsam und tief, und ihr Körper wird ganz ruhig und schwer.
Über Lia leuchtet der Mond, groß und freundlich, und rings um ihn funkeln Tausende Sterne. „Schau, wie schön sie leuchten“, flüstert Lia. „Jeder Stern ist wie ein kleines Nachtlicht.“ Du schwebst mit Lia durch die sanfte Nacht, und das ruhige Funkeln der Sterne macht dich ganz müde. Deine Augenlider werden schwer.
Unter ihnen wird der Wald ganz still. Die Vögel schlafen in den Bäumen, die Eule sitzt ruhig auf ihrem Ast, und die kleinen Waldtiere kuscheln sich in ihre Nester. Alles macht sich bereit zum Schlafen. Der sanfte Besen wiegt Lia ganz leicht hin und her, hin und her, wie eine weiche Schaukel in der Luft.
„In der Nacht“, flüstert Lia, „darf der ganze Wald ruhen, und auch wir dürfen ruhen.“ Langsam lenkt sie ihren Besen wieder hinunter, zurück zu ihrem gemütlichen Hexenhäuschen. Der Besen sinkt ganz sanft, immer tiefer, und setzt ganz weich vor der Tür auf. Lia steigt ab und schlüpft in ihr warmes, kuscheliges Häuschen.
Drinnen ist es gemütlich und warm. Lia legt ihren spitzen Hut ab, kuschelt sich in ihr weiches Bett und zieht die Decke bis zum Kinn. Durch das Fenster scheint das sanfte Mondlicht herein, und ein paar Sterne funkeln am Himmel. Lia atmet tief ein und langsam wieder aus, und mit jedem Atemzug wird sie müder und ruhiger.
Alle Gedanken des Tages – das Zaubern, das Fliegen, das Spielen – werden ganz leicht und schweben davon, hinaus durch das Fenster und hinauf zu den Sternen. Lia fühlt sich warm und sicher und geborgen in ihrem gemütlichen Bett. Ihre Augen sind ganz schwer, und eine wohlige Müdigkeit hüllt sie ein.
Atme noch einmal tief ein … und ganz langsam aus, genau wie die kleine Hexe Lia. Über dir leuchtet der Mond, die Sterne funkeln, und der ganze Wald schläft friedlich. Jetzt darfst auch du ganz loslassen und in deine Träume gleiten. „Schlaf gut“, flüstert die kleine Hexe Lia und schließt die Augen. Träum schön von der stillen, mondhellen Nacht. Gute Nacht.
