Mach es dir ganz gemütlich, kuschle dich warm ein und schließ deine Augen. Heute begleiten wir die sanfte Giraffe Greta in eine ruhige, sternenklare Nacht über der weiten Savanne. Atme tief ein … und ganz langsam wieder aus. Stell dir vor, die Sonne ist gerade untergegangen, und der Himmel färbt sich von Gold zu sanftem Violett.
Greta hat den ganzen Tag gemächlich durch die Savanne gestreift und die zarten Blätter von den hohen Bäumen geknabbert. Jetzt aber wird sie müde. Sie tapst langsam zu ihrem Lieblingsplatz, einer weichen Wiese unter einem großen Schirmbaum, wo sie sich am wohlsten fühlt. Ihre Schritte werden langsam und ruhig.
Behutsam lässt sich Greta ins weiche, warme Gras sinken und legt ihre langen Beine bequem zusammen. Das Gras ist weich wie ein Kissen, und ein lauer Abendwind streicht sanft über ihr geflecktes Fell. Greta atmet tief und ruhig, und ihr großer, sanfter Körper wird schwer und ganz entspannt.
Über der Savanne wird es nun dunkel, und ein Stern nach dem anderen erscheint am Himmel. Greta reckt ihren langen Hals hinauf, höher und höher, den funkelnden Sternen entgegen. Mit ihrem langen Hals ist sie ihnen ganz nah. „Wie schön ihr seid“, flüstert sie. Die Sterne funkeln ihr freundlich zu, ganz sanft und ruhig.
Einer nach dem anderen blinzeln die Sterne, als wollten sie Greta eine gute Nacht wünschen. Der große, runde Mond steigt langsam auf und leuchtet silbern über der weiten Ebene. Greta schaut verträumt hinauf, und ihre Augenlider werden schwer. Ganz langsam lässt sie ihren langen Hals wieder sinken und bettet ihren Kopf ins weiche Gras.
Rings um Greta wird die Savanne ganz still. Die anderen Tiere haben sich längst schlafen gelegt. Die Antilopen ruhen im Gras, die Elefanten dösen still beieinander, die Vögel haben den Kopf unter den Flügel gesteckt. Nur die Grillen zirpen noch ganz leise ihr Abendlied, und der warme Wind raschelt sacht im Gras.
„In der Nacht“, denkt Greta schläfrig, „darf die ganze Savanne ruhen, und ich darf auch ruhen.“ Sie spürt, wie wunderbar schwer und müde ihr großer Körper geworden ist. Alle Gedanken des Tages werden ganz leicht und schweben langsam davon, hinauf zu den funkelnden Sternen, denen sie eben noch so nah war.
Atme noch einmal tief ein … und ganz langsam aus, genau wie die sanfte Giraffe Greta. Über dir leuchten der Mond und die Sterne, der warme Wind streicht sanft über die Savanne, und alle Tiere schlafen friedlich. Du bist warm und sicher und ganz, ganz müde geworden.
Greta schließt ihre großen, sanften Augen, atmet tief und ruhig und gleitet sanft in ihre Träume, geborgen unter dem weiten Sternenhimmel. Und auch du darfst jetzt ganz loslassen und einschlafen. Schlaf gut, kleiner Träumer. Träum schön von der friedlichen Sternennacht über der weiten Savanne. Gute Nacht.
