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Felix und das Aufräum-Abenteuer

Selbstvertrauen · Dankbarkeitab 3 3 Min.
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Felix' Kinderzimmer sah aus, als wäre ein kleiner Wirbelsturm hindurchgefegt. Überall lagen Spielsachen: Bausteine auf dem Boden, Stofftiere auf dem Stuhl, Bücher unter dem Bett. „Felix“, sagte Mama freundlich, „magst du dein Zimmer aufräumen?“ Felix schaute sich um und seufzte. „Das ist viel zu viel. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.“

Der ganze Berg aus Spielsachen kam Felix riesig vor. Mutlos setzte er sich mitten hinein. „Das schaffe ich nie“, dachte er. „Da müsste man ja stundenlang aufräumen.“ Am liebsten hätte er gar nicht erst angefangen. Mama setzte sich zu ihm. „Weißt du was?“, sagte sie. „Wir machen ein Aufräum-Abenteuer daraus.“

„Ein Abenteuer?“, fragte Felix neugierig. „Genau“, sagte Mama. „Schau nicht auf den ganzen großen Berg – das macht nur mutlos. Wir nehmen uns immer nur eine Sache auf einmal vor. Zuerst: Lass uns alle Bausteine suchen und in die blaue Kiste bringen. Wer findet die meisten?“ Felix' Augen leuchteten. „Ein Wettrennen! Das kann ich!“

Und schon flitzte Felix los und sammelte alle Bausteine ein, einen nach dem anderen, und warf sie in die blaue Kiste. „Geschafft!“, rief er stolz, als der letzte drin war. „Super!“, lobte Mama. „Und jetzt die Mission Stofftiere: Alle Kuscheltiere müssen zurück ins Regal, ihr Zuhause.“ Felix trug ein Stofftier nach dem anderen zurück.

Stück für Stück, eine Aufgabe nach der anderen, wurde das Zimmer ordentlicher. Die Bücher wanderten ins Regal, die Stifte in die Dose, die Autos in die Garage-Kiste. Felix merkte gar nicht, wie schnell es ging, weil jede kleine Mission Spaß machte. „Das ist ja gar nicht so schlimm“, staunte er.

Und auf einmal – schaute sich Felix um und konnte es kaum glauben: Sein Zimmer war aufgeräumt! Der Boden war frei, alles hatte seinen Platz, und alles sah ordentlich und gemütlich aus. „Ich hab's geschafft!“, jubelte Felix. „Das ganze Zimmer, ganz allein!“ Er war mächtig stolz auf sich.

„Siehst du“, sagte Mama lächelnd. „Wenn man nicht auf den ganzen Berg schaut, sondern eine Sache nach der anderen macht, schafft man auch das Größte.“ Felix nickte. „Und es hat sogar Spaß gemacht!“ Er freute sich, wie schön sein aufgeräumtes Zimmer nun aussah, und sprang glücklich auf seinem freien Teppich herum.

Am Abend kuschelte sich Felix in sein Bett und schaute zufrieden in sein ordentliches Zimmer. „Eine Sache nach der anderen“, dachte er stolz, „dann schafft man fast alles.“ Mit diesem guten Gefühl gähnte er herzhaft und schlief zufrieden ein. Gute Nacht, kleiner Felix.