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Faultier Bruno und die ruhige Nacht

Gefühle (Wut/Angst)ab 3 3 Min.
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Mach es dir ganz gemütlich, kuschle dich warm ein und schließ deine Augen. Heute begleiten wir das gemütlichste Tier des ganzen Regenwaldes in den Abend: das Faultier Bruno. Atme tief ein … und ganz langsam wieder aus. Stell dir vor, es ist Abend geworden im warmen, grünen Regenwald, und ein sanftes Dämmerlicht liegt zwischen den hohen Bäumen.

Bruno das Faultier hängt gemütlich an seinem Lieblingsast, hoch oben in den Baumkronen. Es hat den ganzen Tag in aller Ruhe verbracht – ein bisschen geklettert, ein paar Blätter geknabbert und viel gedöst. Niemand im Regenwald versteht es so gut wie Bruno, sich Zeit zu lassen und ganz ruhig zu sein. Jetzt wird es Abend, und Bruno wird müde.

Ganz langsam, mit seinen gemächlichen Bewegungen, macht Bruno es sich auf seinem breiten, weichen Ast gemütlich. Es legt seine Pfoten um den Ast, der sich warm und vertraut anfühlt, und lässt sich ganz entspannt hängen. Ein lauer, warmer Wind streicht durch die Blätter und über Brunos weiches Fell. Sein Atem wird langsam und tief.

Um Bruno herum wird der Regenwald ganz ruhig. Die bunten Vögel haben aufgehört zu zwitschern und stecken die Köpfe unter die Flügel. Die Affen sind in ihre Nester geklettert und still geworden. Nur ein paar Grillen zirpen noch ganz leise ihr Abendlied, und in der Ferne plätschert sanft ein Wasserfall. Es ist ein beruhigendes, gleichmäßiges Geräusch.

Über den Baumkronen erscheinen langsam die Sterne, und der Mond leuchtet sanft durch die Blätter. Sein weiches Licht legt sich silbern über den ganzen Regenwald. Bruno schaut verträumt durch die Blätter zu den funkelnden Sternen hinauf, und seine Augenlider werden schwer. Alles ist friedlich und still.

Die hohen Bäume wiegen sich ganz langsam im warmen Abendwind, hin und her, hin und her, wie eine sanfte Schaukel. Bruno hängt geborgen in seinem Ast und lässt sich von der leichten Bewegung wiegen. Es fühlt sich wunderbar sicher und gemütlich an. „In der Nacht“, denkt Bruno schläfrig, „darf der ganze Regenwald ruhen, und ich darf auch ruhen.“

Niemand kann so gut ruhen wie ein Faultier, und Bruno zeigt dir, wie es geht. Es spannt jede Pfote noch einmal ganz sanft an und lässt sie dann ganz locker. Es atmet tief ein und langsam aus. Mit jedem Atemzug wird sein Körper schwerer und ruhiger. Alle Gedanken des Tages werden ganz leicht und schweben langsam davon, hinauf zwischen die Blätter.

Atme noch einmal tief ein … und ganz langsam aus, genau wie das gemütliche Faultier Bruno. Über dir leuchten der Mond und die Sterne, der warme Wind wiegt die Bäume sanft, und der ganze Regenwald schläft friedlich. Du bist warm und sicher und ganz, ganz müde geworden.

Bruno schließt seine Augen, atmet tief und ruhig und gleitet ganz gemächlich in seine Träume, sicher und geborgen an seinem warmen Ast. Und auch du darfst jetzt ganz loslassen und einschlafen, so ruhig und entspannt wie ein Faultier in der warmen Nacht. Schlaf gut, kleiner Träumer. Träum schön vom stillen Regenwald. Gute Nacht.