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Ein Sommertag am See

Gefühle (Wut/Angst)ab 5 4 Min.
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Mach es dir ganz gemütlich und schließ deine Augen. Atme tief ein … und langsam wieder aus. Stell dir vor, es ist ein warmer Sommerabend, und du liegst an einem stillen, friedlichen See. Über dir wölbt sich der weite Himmel, und die Luft ist mild und weich.

Du liegst auf einer weichen Wiese am Ufer. Das Gras unter dir ist warm von der Sonne und fühlt sich an wie ein flauschiger Teppich. Du spürst, wie angenehm es deinen Rücken trägt. Deine Arme und Beine werden ganz schwer und ruhig, während du einfach nur daliegst und dich treiben lässt.

Vor dir liegt der See, glatt und still wie ein Spiegel. Das Wasser glänzt golden im Licht der untergehenden Sonne. Ganz sanft kräuselt sich die Oberfläche, wenn ein leiser Windhauch darüberstreicht. Du hörst das feine, beruhigende Plätschern der kleinen Wellen am Ufer.

Eine Libelle schwirrt vorbei, ganz leise, und setzt sich auf einen Schilfhalm. Sie ruht sich aus, genau wie du. Am anderen Ufer steht ein Reh und trinkt friedlich aus dem klaren Wasser. Alles ist ruhig und friedlich. Niemand hat es eilig. Auch du darfst jetzt ganz langsam machen.

Die Sonne sinkt tiefer und färbt den Himmel in warmes Orange und sanftes Rosa. Die Farben spiegeln sich im stillen Wasser, als gäbe es zwei Himmel – einen oben und einen unten. Du atmest tief ein und langsam aus und fühlst dich vollkommen geborgen und ruhig.

Ein paar Enten gleiten gemächlich über den See, eine hinter der anderen, und ziehen feine Linien ins Wasser. Aus der Ferne hörst du das leise Zirpen der Grillen, das den Abend begrüßt. Es klingt wie ein sanftes Schlaflied, das nur für dich gespielt wird.

Langsam ziehen die ersten Sterne am Himmel auf, einer nach dem anderen, und spiegeln sich glitzernd im stillen Wasser. Es wird ganz still am See. Eine warme, friedliche Müdigkeit breitet sich in dir aus, von den Zehen bis zum Kopf.

Du liegst geborgen in der weichen Wiese, der See plätschert leise, und die Sterne wachen über dir. Atme noch einmal tief ein … und ganz langsam aus. Jetzt darfst du loslassen und sanft in den Schlaf gleiten, ruhig und tief wie das stille Wasser. Gute Nacht. Träum süß.