Mach es dir ganz gemütlich, kuschle dich warm ein und schließ deine Augen. Heute reisen wir weit, weit zurück in die Zeit der Dinosaurier, in ein friedliches Urzeittal, und begleiten den kleinen Dino Bobo in den Abend. Atme tief ein … und ganz langsam wieder aus. Stell dir vor, die Sonne ist gerade hinter den Urzeitfarnen untergegangen, und ein warmes Dämmerlicht liegt über dem Tal.
Der kleine Dino Bobo hat den ganzen Tag im Urzeittal gespielt, ist durch die hohen Farne gestapft und hat saftige Blätter geknabbert. Jetzt aber wird er müde. Gemächlich stapft er zu seinem gemütlichen Schlafplatz auf einer weichen Wiese aus Moos, am Rand eines stillen Sees. Seine Schritte werden langsam und ruhig.
Bobo lässt sich behutsam ins weiche, warme Moos sinken. Es fühlt sich wunderbar weich an unter seinem Körper, wie ein großes, gemütliches Kissen. Ein lauer Abendwind streicht sanft über seine Haut und durch die Farne, die sich ganz langsam wiegen, hin und her, hin und her. Bobo atmet tief und ruhig, und sein Körper wird schwer und entspannt.
Über dem stillen See spiegelt sich der große, runde Mond im glatten Wasser. Bobo schaut hinauf in den dunklen Urzeithimmel, an dem nun ein Stern nach dem anderen erscheint. Bald funkeln Tausende Sterne über dem Tal, mehr als Bobo zählen kann. „Wie schön ihr seid“, denkt er verträumt, und das sanfte Funkeln macht ihn ganz ruhig und müde.
Rings um den See wird alles still. Die anderen Dinos haben sich längst schlafen gelegt. Die großen Langhälse stehen ruhig beieinander und dösen, die kleinen Dinos kuscheln sich in weiche Nester. Ein paar Urzeit-Glühwürmchen schweben über dem Wasser und lassen ihre Lichter ganz langsam erlöschen. Das ganze Tal kommt zur Ruhe.
Ein leises Plätschern kommt vom See, wo das Wasser ganz sanft ans Ufer schwappt, immer gleichmäßig, wie ein beruhigendes Lied. Bobos Augenlider werden schwer wie zwei kleine Farnblätter. „In der Nacht“, denkt er schläfrig, „darf das ganze Tal ruhen, und ich darf auch ruhen.“ Er fühlt sich sicher und geborgen in seinem weichen Moosbett.
Alle Gedanken des Tages – das Spielen, das Stapfen durch die Farne – werden ganz leicht und schweben langsam davon, hinauf zu den funkelnden Sternen. Bobo atmet tief ein und langsam wieder aus. Ein, aus. Ein, aus. Mit jedem Atemzug sinkt er tiefer in das warme, weiche Moos.
Atme noch einmal tief ein … und ganz langsam aus, genau wie der kleine Dino Bobo. Über dir funkeln die Sterne, der Mond spiegelt sich sanft im stillen See, und das ganze Urzeittal schläft friedlich. Du bist warm und sicher und ganz, ganz müde geworden.
Bobo schließt seine Augen, atmet tief und ruhig und gleitet sanft in seine Träume, geborgen in seinem weichen Moosbett unter dem weiten Sternenhimmel. Und auch du darfst jetzt ganz loslassen und einschlafen, sicher und warm in der stillen Urzeitnacht. Schlaf gut, kleiner Träumer. Träum schön vom friedlichen Urzeittal. Gute Nacht.
