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Die Reise zum Mondsee

Gefühle (Wut/Angst)ab 3 3 Min.
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Mach es dir ganz gemütlich und schließ deine Augen. Atme tief ein … und langsam wieder aus. Heute wandern wir gemeinsam zu einem ganz besonderen Ort: dem Mondsee, einem stillen See hoch oben in den Bergen, in dem sich der Mond spiegelt. Stell dir vor, du gehst einen weichen Pfad entlang, ganz ruhig und langsam.

Der Weg ist weich und warm unter deinen Füßen. Um dich herum stehen stille Bäume, und ein sanfter, lauer Wind streicht durch ihre Blätter. Es ist ganz ruhig hier. Mit jedem Schritt wirst du entspannter. Deine Arme und Beine werden schwer, und dein Atem wird tief und langsam.

Bald erreichst du eine Lichtung, und vor dir liegt der Mondsee. Sein Wasser ist glatt und still wie ein Spiegel, und darin spiegelt sich der große, runde Mond, der hell und freundlich am Himmel steht. Es sieht aus, als gäbe es zwei Monde – einen oben und einen unten im Wasser. Wie schön das ist.

Du setzt dich ans weiche Ufer und schaust auf das stille Wasser. Ab und zu kräuselt sich die Oberfläche ganz sanft, und das Spiegelbild des Mondes zittert leise und wird wieder ruhig. Du atmest tief ein und langsam aus, ruhig wie der See. Alles ist friedlich und still.

Über dem Mondsee funkeln unzählige Sterne, und auch sie spiegeln sich im Wasser, wie kleine Lichter, die auf der Oberfläche tanzen. Ein freundliches Reh kommt ans Ufer, trinkt einen Schluck und schaut dich mit sanften Augen an, bevor es leise wieder im Wald verschwindet. Du fühlst dich vollkommen geborgen.

Eine warme, weiche Decke liegt am Ufer bereit. Du kuschelst dich hinein und legst dich ins weiche Gras, den Blick auf den glänzenden See und den leuchtenden Mond. Der sanfte Wind wiegt die Bäume, und das leise Plätschern des Wassers wird zu einem Schlaflied. Deine Augenlider werden ganz, ganz schwer.

Der Mond schickt dir einen warmen, silbernen Strahl, der dich von Kopf bis Fuß einhüllt. Du bist müde und ruhig und vollkommen zufrieden. Alle Gedanken des Tages haben sich im stillen Wasser aufgelöst und sind davongetragen worden. Es gibt nichts mehr zu tun – nur noch ruhen.

Atme noch einmal tief ein … und ganz langsam aus. Jetzt darfst du loslassen und sanft in deine Träume gleiten, am Ufer des stillen Mondsees. Der Mond wacht über dich. Schlaf gut, kleiner Träumer. Gute Nacht.