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Die Pinguine und die ruhige Eisnacht

Gefühle (Wut/Angst)ab 3 3 Min.
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Mach es dir ganz gemütlich, kuschle dich warm ein und schließ deine Augen. Heute reisen wir in das weite, weiße Eisland, zu einer friedlichen Pinguinkolonie unter dem Sternenhimmel. Atme tief ein … und ganz langsam wieder aus. Stell dir vor, es ist Nacht geworden im Eisland, alles ist still, und der Himmel ist voller funkelnder Sterne.

Auf einer großen, ruhigen Eisscholle steht eine Kolonie kleiner Pinguine ganz dicht beieinander. Sie haben den ganzen Tag geschwommen, gerutscht und gespielt, und jetzt werden sie müde. Ein kleiner Pinguin namens Nuni kuschelt sich eng an seine Familie. Die warmen, weichen Körper der anderen Pinguine wärmen ihn von allen Seiten. Sein Atem wird langsam und tief.

Über dem Eisland leuchtet der große, runde Mond und wirft sein silbernes Licht über die weite, weiße Landschaft. Das Eis glitzert sanft im Mondschein, und in der Ferne schimmert das ruhige Meer. Es ist so still, dass man nur das leise Knistern des Eises und das sanfte Rauschen der Wellen hört. Alles ist friedlich und ruhig.

Am Himmel über dem Eisland geschieht etwas Wunderschönes: Sanfte, leuchtende Schleier in Grün und Violett tanzen ganz langsam über den Sternenhimmel – das Polarlicht. Es leuchtet weich und ruhig und wiegt sich gemächlich hin und her. Nuni schaut verträumt hinauf, und das sanfte Leuchten macht ihn ganz ruhig und müde. Seine Augenlider werden schwer.

Die Pinguine stehen ganz still und dicht beieinander, ein großer, warmer Kreis im weiten Eisland. Niemand muss sich fürchten, denn sie sind alle zusammen und passen aufeinander auf. Nuni fühlt sich sicher und geborgen, eingehüllt in die Wärme seiner Familie. Alle Gedanken des Tages werden ganz leicht und schweben davon, hinauf zum tanzenden Polarlicht.

Ein sanfter, kühler Wind streicht über das Eis, doch in der Mitte der warmen Pinguinschar spürt Nuni davon nichts. Es ist mollig warm und gemütlich. Er atmet tief ein und langsam wieder aus, ganz im Takt mit den anderen Pinguinen. Ein, aus. Ein, aus. Mit jedem Atemzug wird sein kleiner Körper schwerer und ruhiger.

„In der Nacht“, denkt Nuni schläfrig, „ruht das ganze Eisland, und ich darf auch ruhen.“ Das Polarlicht leuchtet sanft am Himmel, der Mond wacht silbern über der Kolonie, und die Sterne funkeln still. Es ist so friedlich und sicher, dass Nuni sich rundum wohlfühlt, warm in der Mitte seiner schlafenden Familie.

Atme noch einmal tief ein … und ganz langsam aus, genau wie der kleine Pinguin Nuni. Über dir tanzen die sanften Lichter, der Mond leuchtet, und die ganze Pinguinkolonie schläft friedlich beieinander. Du bist warm und sicher und ganz, ganz müde geworden.

Nuni schließt seine Augen, atmet tief und ruhig und gleitet sanft in seine Träume, geborgen und warm in der Mitte seiner Familie. Und auch du darfst jetzt ganz loslassen und einschlafen, sicher und warm unter dem leuchtenden Sternenhimmel des stillen Eislandes. Schlaf gut, kleiner Träumer. Träum schön vom friedlichen Eisland. Gute Nacht.