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Die müde Rakete findet heim

Gefühle (Wut/Angst)ab 3 3 Min.
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Mach es dir ganz gemütlich und schließ deine Augen. Heute erzähle ich dir von einer kleinen Rakete, die nach einem langen Tag im Weltall ganz müde geworden ist. Atme tief ein … und ganz langsam wieder aus. Stell dir vor, hoch oben im dunklen, ruhigen Weltall schwebt eine kleine, silberne Rakete zwischen den funkelnden Sternen.

Die kleine Rakete heißt Fips, und sie war den ganzen Tag unterwegs. Sie hat die Sterne gezählt, ist um den Mond geflogen und hat den Planeten guten Tag gesagt. Doch jetzt sind ihre kleinen Düsen ganz müde, und ihr Lämpchen leuchtet nur noch ganz sanft. „Ich möchte nach Hause“, gähnt Fips leise. „Ich bin so müde.“

Ganz langsam schwebt Fips durch das stille All. Es ist nicht mehr eilig, gar nichts mehr muss sie tun. Sie gleitet einfach sanft dahin, vorbei an den Sternen, die ihr freundlich zublinken. „Gute Nacht, kleine Rakete“, flüstern die Sterne. „Gute Nacht“, murmelt Fips zurück und wird mit jedem Stück ein bisschen ruhiger und müder.

Der große, runde Mond leuchtet sanft und zeigt ihr den Weg. „Komm, kleine Fips“, sagt der Mond mit seiner weichen Stimme. „Ich leuchte dir heim. Folge einfach meinem silbernen Licht.“ Fips folgt dem warmen Mondlicht, das sich wie ein sanfter Pfad durch das dunkle All zieht. Ihre Bewegungen werden langsamer und ruhiger.

Bald erreicht Fips ihre Sternenhöhle, ein gemütliches Plätzchen zwischen zwei weichen Wolken aus Sternenstaub. Dort ist es warm und still und sicher. Fips schwebt ganz sanft hinein und lässt sich in den weichen Sternenstaub sinken, der sie umhüllt wie eine flauschige Decke. „Endlich zu Hause“, seufzt sie wohlig.

Die kleine Rakete macht es sich richtig gemütlich. Ihre müden Düsen ruhen jetzt, und ihr Lämpchen leuchtet nur noch ganz schwach und warm, wie ein kleines Nachtlicht. Um sie herum funkeln die Sterne ganz leise, und der Mond wacht freundlich über ihr. Alles ist ruhig und friedlich.

„Was für ein schöner Tag das war“, denkt Fips schläfrig. „So viele Sterne, der Mond, die Planeten.“ Ihre Gedanken werden ganz leicht und schweben langsam davon, hinaus zwischen die Sterne. Sie atmet tief und ruhig, und mit jedem Atemzug sinkt sie tiefer in den weichen, warmen Sternenstaub.

Atme noch einmal tief ein … und ganz langsam aus, genau wie die kleine Rakete. Über dir funkeln die Sterne, der Mond leuchtet sanft, und alles im Weltall ist still und friedlich geworden. Du bist warm und sicher und ganz, ganz müde.

Die kleine Rakete Fips schließt ihr Lämpchen, kuschelt sich tief in den weichen Sternenstaub und schläft zufrieden ein. „Gute Nacht, kleine Fips“, flüstert der Mond. Und auch du darfst jetzt ganz loslassen und sanft in deine Träume gleiten. Schlaf gut, kleiner Träumer. Träum schön vom funkelnden Weltall. Gute Nacht.