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Die kleine Füchsin und die Mondnacht

Gefühle (Wut/Angst)ab 3 3 Min.
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Mach es dir ganz gemütlich, kuschle dich warm ein und schließ deine Augen. Heute begleiten wir die kleine Füchsin Suki durch eine ruhige, mondhelle Nacht im Wald. Atme tief ein … und ganz langsam wieder aus. Stell dir vor, es ist Abend geworden, der große, silberne Mond steht über den Bäumen, und der ganze Wald wird still und friedlich.

Die kleine Füchsin Suki hat den ganzen Tag im Wald gespielt, ist über Wiesen gestreift und durch das raschelnde Laub gehüpft. Jetzt aber wird sie müde. Mit weichen, leisen Pfoten tapst sie zurück zu ihrem gemütlichen Bau, der warm und sicher unter den Wurzeln einer alten Eiche liegt. Ihre Schritte werden langsam und ruhig.

Vor ihrem Bau hält Suki noch einen Moment inne und schaut hinauf. Der Mond leuchtet groß und silbern über dem Wald, und sein weiches Licht legt sich über die Bäume, die Wiese und Sukis rotes Fell. Es ist so still und friedlich, dass Suki ihren eigenen ruhigen Atem hören kann. Ihr Atem wird langsam und tief.

Ein lauer Abendwind streicht durch die Blätter und lässt sie ganz leise rascheln. Die hohen Bäume wiegen sich sanft hin und her, hin und her, wie zum Gruß. Irgendwo ruft ganz leise ein Käuzchen, dann wird es wieder still. Der ganze Wald macht sich bereit zum Schlafen, und Suki wird immer müder.

Suki schlüpft in ihren warmen, weichen Bau. Drinnen ist es kuschelig und sicher, ausgepolstert mit weichem Moos und trockenem Laub. Sie rollt sich zusammen und legt ihren buschigen Schwanz über die Nase wie eine warme Decke. Sofort wird ihr mollig warm. Ihre Pfoten ruhen jetzt, und ihr ganzer Körper wird angenehm schwer.

Durch den Eingang ihres Baus sieht Suki noch das sanfte Mondlicht und ein paar funkelnde Sterne. „In der Nacht“, denkt sie schläfrig, „darf der ganze Wald ruhen, und ich darf auch ruhen.“ Sie fühlt sich sicher und geborgen in ihrem warmen Bau, und alle Gedanken des Tages werden ganz leicht und schweben davon, hinaus in die stille Mondnacht.

Suki atmet tief ein und langsam wieder aus. Ein, aus. Ein, aus. Mit jedem Atemzug sinkt sie tiefer in ihr weiches Lager. Draußen rauscht ganz leise der Wind, der Mond leuchtet sanft, und alles ist friedlich und ruhig. Niemand muss jetzt etwas tun. Es ist Zeit, einfach nur zu ruhen.

Atme noch einmal tief ein … und ganz langsam aus, genau wie die kleine Füchsin Suki. Über dir leuchtet der Mond, die Sterne funkeln, und der ganze Wald schläft friedlich. Du bist warm und sicher und ganz, ganz müde geworden, eingekuschelt wie ein Fuchs in seinem gemütlichen Bau.

Suki schließt ihre Augen, atmet tief und ruhig und gleitet sanft in ihre Träume, geborgen in ihrem warmen Bau unter der alten Eiche. Und auch du darfst jetzt ganz loslassen und einschlafen, sicher und warm in der stillen Mondnacht. Schlaf gut, kleiner Träumer. Träum schön vom ruhigen, mondhellen Wald. Gute Nacht.