Mach es dir ganz gemütlich, kuschle dich warm ein und schließ deine Augen. Heute begleiten wir die kleine Häsin Lotti durch eine ruhige, mondhelle Nacht auf der weiten Wiese. Atme tief ein … und ganz langsam wieder aus. Stell dir vor, es ist Abend geworden, der große, silberne Mond steht über der Wiese, und alles ist still und friedlich.
Die kleine Häsin Lotti hat den ganzen Tag über die Wiese gehoppelt, hat Klee gemümmelt und mit ihren Geschwistern gespielt. Jetzt aber wird sie müde. Mit weichen Sprüngen hoppelt sie langsam zurück zu ihrem gemütlichen Bau, der warm und sicher unter einem dichten Busch liegt. Ihre Sprünge werden langsam und ruhig.
Vor ihrem Bau hält Lotti noch einen Moment inne und schaut hinauf. Der Mond leuchtet groß und silbern über der Wiese, und sein weiches Licht legt sich über die Gräser, die Blumen und Lottis weiches Fell. Es ist so still, dass Lotti ihren eigenen ruhigen Atem hören kann. Ihr Atem wird langsam und tief.
Ein lauer Abendwind streicht über die Wiese und lässt die Gräser ganz sanft hin und her wiegen, hin und her, wie eine sanfte Schaukel. Die Gänseblümchen haben ihre Köpfchen geschlossen und schlafen schon. Irgendwo zirpt ganz leise eine Grille, dann wird es wieder still. Die ganze Wiese macht sich bereit zum Schlafen, und Lotti wird immer müder.
Lotti hoppelt in ihren warmen, weichen Bau. Drinnen ist es kuschelig und sicher, ausgepolstert mit weichem Gras und flauschigen Federn. Ihre Geschwister sind schon da und kuscheln sich aneinander. Lotti schmiegt sich mitten hinein, zwischen all die warmen, weichen Fellchen. Sofort wird ihr mollig warm, und ihre Pfoten ruhen.
Durch den Eingang ihres Baus sieht Lotti noch das sanfte Mondlicht und ein paar funkelnde Sterne. „In der Nacht“, denkt sie schläfrig, „darf die ganze Wiese ruhen, und ich darf auch ruhen.“ Sie fühlt sich sicher und geborgen zwischen ihren Geschwistern, und alle Gedanken des Tages werden ganz leicht und schweben davon, hinaus in die stille Mondnacht.
Lotti atmet tief ein und langsam wieder aus. Ein, aus. Ein, aus. Mit jedem Atemzug sinkt sie tiefer in das weiche, warme Lager. Draußen wiegt sich das Gras im sanften Wind, der Mond leuchtet silbern, und alles ist friedlich und ruhig. Niemand muss jetzt etwas tun. Es ist Zeit, einfach nur zu ruhen und zu träumen.
Atme noch einmal tief ein … und ganz langsam aus, genau wie die kleine Häsin Lotti. Über dir leuchtet der Mond, die Sterne funkeln, und die ganze Wiese schläft friedlich. Du bist warm und sicher und ganz, ganz müde geworden, eingekuschelt wie ein kleiner Hase in seinem gemütlichen Bau.
Lotti schließt ihre Augen, atmet tief und ruhig und gleitet sanft in ihre Träume, geborgen zwischen ihren Geschwistern im warmen Bau. Und auch du darfst jetzt ganz loslassen und einschlafen, sicher und warm in der stillen, mondhellen Nacht. Schlaf gut, kleiner Träumer. Träum schön von der ruhigen Wiese unter dem silbernen Mond. Gute Nacht.
