Mach es dir ganz gemütlich und schließ deine Augen. Atme tief ein … und langsam wieder aus. Vor deinem Fenster wartet heute ein wunderschöner Heißluftballon auf dich – der Mondballon. Er schimmert silbern im Mondlicht, und sein Korb ist mit weichen, warmen Kissen gefüllt. Steig ein und kuschel dich hinein.
Ganz langsam und sanft hebt der Mondballon ab. Er steigt leise in den Nachthimmel, höher und höher, ganz ohne Eile. Unter dir wird die Welt immer kleiner und ruhiger. Die Häuser, die Bäume, die Straßen – alles wird winzig und friedlich. Deine Arme und Beine werden schwer und ganz entspannt.
Der Ballon schwebt durch die laue Nachtluft. Ein warmer, sanfter Wind trägt ihn dahin, ruhig und gleichmäßig. Du liegst auf den weichen Kissen und schaust hinauf in den weiten Sternenhimmel. Es ist ganz still hier oben, nur ein leises Flüstern des Windes begleitet dich.
Höher und höher steigt der Mondballon, den funkelnden Sternen entgegen. Du schwebst nun mitten zwischen ihnen. Manche Sterne zwinkern dir freundlich zu. Einer schwebt ganz nah heran und begleitet dich ein Stück, wie ein kleines, leuchtendes Nachtlicht. Du fühlst dich vollkommen sicher und geborgen.
Vor dir taucht nun der große, runde Mond auf. Er leuchtet warm und freundlich und schickt dir einen sanften Strahl, der dich von Kopf bis Fuß einhüllt wie eine weiche Decke. „Guten Abend, kleiner Träumer“, scheint der Mond zu sagen. Du atmest tief ein und langsam aus und wirst immer müder.
Der Mondballon schwebt eine sanfte Runde um den Mond herum, ganz langsam, ganz ruhig. Alle Gedanken des Tages werden leicht und schweben davon, hinaus in den weiten Himmel, wo sie sich auflösen. In dir wird es still und friedlich und warm.
Ganz behutsam beginnt der Mondballon nun zu sinken, sanft und langsam, zurück zu deinem warmen, gemütlichen Bett. Er schwebt durch dein Fenster und setzt dich ganz weich in deine Kissen. Der Mond schaut noch einmal freundlich herein und legt sein sanftes Licht über dich.
Du kuschelst dich tief ein, geborgen und ruhig. Der Mondballon hat dich sicher nach Hause gebracht. Atme noch einmal tief ein … und ganz langsam aus. Jetzt darfst du loslassen und sanft in deine Träume schweben. Schlaf gut, kleiner Träumer. Gute Nacht.
