Mach es dir ganz gemütlich und schließ deine Augen. Atme tief ein … und langsam wieder aus. Draußen vor deinem Fenster ist der Mond aufgegangen. Er ist groß und rund und leuchtet ganz freundlich. Und weißt du was? Heute Nacht möchte der Mond dir eine kleine Geschichte erzählen, ganz nur für dich.
„Guten Abend, kleiner Träumer“, sagt der Mond mit seiner sanften, warmen Stimme. „Ich wache jede Nacht über die ganze Welt, und ich sehe so viele schöne, friedliche Dinge. Komm, ich erzähle dir davon, während du langsam müde wirst.“ Du kuschelst dich tief in dein weiches Kissen und lauschst.
„Ich sehe einen stillen Wald“, erzählt der Mond. „Dort schlafen die Rehe im weichen Moos, ganz dicht beieinander. Die Eulen sitzen ruhig auf den Ästen, und ein kleiner Igel hat sich zu einer warmen Kugel zusammengerollt. Alles im Wald ist friedlich und ruhig.“ Deine Arme und Beine werden schwer und entspannt.
„Ich sehe ein weites Meer“, fährt der Mond fort. „Die Wellen plätschern ganz sanft an den Strand, immer gleichmäßig, immer ruhig. Die Fische schlafen tief unten im stillen Wasser, und ein paar Boote wiegen sich sacht im Hafen. Mein Licht glitzert silbern auf den Wellen.“ Du atmest tief ein und langsam aus.
„Ich sehe eine kleine Stadt“, erzählt der Mond weiter, „in der alle Fenster dunkel geworden sind. Die Menschen schlafen in ihren warmen Betten, die Katzen haben sich auf den Fensterbänken zusammengerollt, und die Straßen sind still und leer. Überall liegt eine friedliche Ruhe.“ Du wirst immer müder.
„Und weißt du, was ich am liebsten sehe?“, sagt der Mond ganz leise. „Ich sehe dich, kleiner Träumer, in deinem gemütlichen Bett, sicher und geborgen. Ich passe auf dich auf, die ganze Nacht, so wie auf den Wald, das Meer und die Stadt. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen.“
Der Mond schickt dir einen warmen, sanften Strahl, der dich einhüllt wie eine weiche Decke. Seine ruhige Stimme wird immer leiser und sanfter. „Es ist alles gut“, flüstert er. „Die ganze Welt schläft friedlich, und auch du darfst jetzt ganz ruhig werden.“
Du bist nun ganz müde und schwer und zufrieden. Der Mond wacht über dich und über alle, die schlafen. Atme noch einmal tief ein … und ganz langsam aus. Jetzt darfst du loslassen und sanft in deine Träume gleiten. Gute Nacht, kleiner Träumer. Schlaf gut, der Mond passt auf dich auf.
