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Der Langhals-Dino und die Sternennacht

Gefühle (Wut/Angst)ab 3 3 Min.
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Mach es dir ganz gemütlich, kuschle dich warm ein und schließ deine Augen. Heute begleiten wir einen kleinen Langhals-Dino in eine ruhige, sternenklare Urzeitnacht. Atme tief ein … und ganz langsam wieder aus. Stell dir vor, es ist Abend in einem weiten, friedlichen Tal, in dem vor langer Zeit die sanften Dinosaurier lebten.

Der kleine Langhals-Dino heißt Lulu, und er hat den ganzen Tag gespielt, ist durch das hohe Gras gestapft und hat saftige Blätter von den hohen Bäumen gefressen. Jetzt aber wird es Abend, und Lulu ist müde. Er stapft langsam zu seinem gemütlichen Schlafplatz auf einer weichen Wiese am Rand eines stillen Sees.

Lulu lässt sich behutsam ins weiche, kühle Gras sinken. Es fühlt sich wunderbar weich an unter seinem schweren Körper. Ein lauer Abendwind streicht sanft über seine Haut und durch das Gras, das sich leise wiegt, hin und her, hin und her. Lulu atmet tief und ruhig, und seine Beine werden ganz schwer und entspannt.

Über dem stillen See spiegelt sich der große, runde Mond im glatten Wasser. Lulu reckt seinen langen Hals und schaut hinauf in den dunklen Himmel. Dort funkeln Tausende und Abertausende Sterne, mehr als er zählen kann. „Wie schön ihr seid“, flüstert Lulu den Sternen zu. Sie funkeln ihm freundlich zu, ganz sanft und ruhig.

Mit seinem langen Hals ist Lulu den Sternen ganz nah. Es ist, als könnte er sie fast berühren. Einer nach dem anderen blinzelt ihm zu, als wollten sie ihm eine gute Nacht wünschen. Lulu lässt seinen Hals ganz langsam wieder sinken und bettet seinen Kopf ins weiche Gras. Seine Augenlider werden schwer.

Rings um den See wird alles still. Die anderen Dinosaurier haben sich längst schlafen gelegt. Ein paar Glühwürmchen schweben über dem Wasser und lassen ihre kleinen Lichter ganz langsam erlöschen. Die Frösche am Ufer hören auf zu quaken, und nur der sanfte Wind raschelt noch ganz leise im Gras. Das ganze Tal kommt zur Ruhe.

„In der Nacht“, denkt Lulu schläfrig, „darf alles ruhen. Die Bäume ruhen, das Gras ruht, der See liegt ganz still. Und ich darf auch ruhen.“ Er spürt, wie wunderbar schwer und müde sein ganzer Körper geworden ist. Alle Gedanken des Tages werden ganz leicht und schweben davon, hinauf zu den funkelnden Sternen.

Atme noch einmal tief ein … und ganz langsam aus, genau wie der kleine Langhals-Dino. Über dir funkeln die Sterne, der Mond spiegelt sich sanft im stillen See, und das ganze Tal schläft friedlich. Du bist warm und sicher und ganz, ganz müde geworden.

Lulu schließt seine Augen, atmet tief und ruhig und gleitet sanft in seine Träume. „Gute Nacht, ihr Sterne“, murmelt er noch ganz leise. Und auch du darfst jetzt loslassen und sanft einschlafen, unter demselben funkelnden Sternenhimmel. Schlaf gut, kleiner Träumer. Träum schön von der friedlichen Sternennacht. Gute Nacht.