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Der Bauernhof schläft ein

Gefühle (Wut/Angst)ab 3 3 Min.
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Es ist Abend auf dem Bauernhof, und die Sonne sinkt langsam hinter die Felder. Ein warmes, goldenes Licht liegt über allem. Es ist Zeit für die Tiere, schlafen zu gehen. Komm, wir schauen ihnen dabei zu und werden ganz langsam selbst müde. Mach es dir gemütlich und schließ die Augen.

Im Stall stehen die Kühe. Sie haben den ganzen Tag auf der saftigen Wiese gegrast. Jetzt legen sie sich ins weiche Stroh, ganz langsam und schwer. Muh, machen sie noch einmal ganz leise, dann schließen sie ihre großen, sanften Augen. Die Kühe schlafen. Gute Nacht, ihr Kühe.

Auf der Stange im Hühnerstall sitzen die Hühner. Eines nach dem anderen plustert sich auf, steckt den Kopf unter den Flügel und wird ganz still. Auch der Hahn, der morgens so laut kräht, ist jetzt müde. Er gähnt und schließt die Augen. Die Hühner schlafen. Gute Nacht, ihr Hühner.

Im Schweinestall liegen die rosa Schweinchen dicht beieinander im warmen Stroh. Sie grunzen noch einmal leise und zufrieden, dann kuscheln sie sich ganz eng aneinander. Ihre Bäuchlein heben und senken sich ruhig. Die Schweinchen schlafen. Gute Nacht, ihr Schweinchen.

Auf der Weide steht das Pony. Es hat den ganzen Tag fröhlich herumgetollt. Jetzt lässt es den Kopf sinken, stellt ein Bein zur Ruhe und wird ganz schläfrig. Seine Augen fallen langsam zu. Das Pony schläft im Stehen, ganz friedlich. Gute Nacht, kleines Pony.

Sogar die Katze, die abends gern noch durch den Hof streift, sucht sich nun ein warmes Plätzchen auf dem Heuboden. Sie rollt sich zu einer Kugel zusammen, schnurrt ganz leise und schläft ein. Und der Hofhund liegt vor seiner Hütte, gähnt herzhaft und legt den Kopf auf die Pfoten. Gute Nacht, ihr beiden.

Jetzt ist es ganz still auf dem Bauernhof. Alle Tiere schlafen friedlich. Der Mond geht auf und legt sein sanftes Licht über die Felder, die Ställe und die Wiesen. Ein leiser, warmer Wind streicht über den Hof, und alles ruht.

So, wie alle Tiere jetzt schlafen, darfst auch du deine Augen schließen und ganz ruhig werden. Du bist müde und geborgen, genau wie die Tiere im warmen Stroh. Atme tief ein … und langsam aus. Schlaf gut, kleiner Träumer. Der ganze Bauernhof schläft – und du auch. Gute Nacht.