Mach es dir ganz gemütlich, kuschle dich warm ein und schließ deine Augen. Heute begleiten wir den kleinen Biber Bea in eine ruhige, stille Mondnacht am Fluss. Atme tief ein … und ganz langsam wieder aus. Stell dir vor, es ist Abend geworden, und über dem ruhigen Fluss steigt langsam der große, silberne Mond auf.
Der kleine Biber Bea hat den ganzen Tag fleißig gearbeitet und gespielt. Jetzt aber wird er müde. Er sitzt am Ufer seines Teichs, vor seinem gemütlichen Biberbau, und schaut hinaus auf das ruhige Wasser. Der Tag ist vorbei, und alles wird still und friedlich. Beas Atem wird langsam und tief.
Das Wasser des Teichs liegt ganz glatt und ruhig da, wie ein dunkler Spiegel. Darin spiegelt sich der silberne Mond, rund und klar. Hin und wieder zieht eine winzige Welle über das Wasser, ganz sacht, und der Mond im Wasser zittert leise und wird wieder still. Bea schaut dem ruhigen Spiel zu, und seine Augenlider werden schwer.
Ein lauer Abendwind streicht durch die Bäume am Ufer und lässt die Blätter ganz leise rascheln. Das Schilf am Wasser wiegt sich sanft hin und her, hin und her. Irgendwo quakt ein Frosch ein letztes, schläfriges Mal, dann wird auch er still. Alles am Fluss kommt langsam zur Ruhe, und Bea wird immer müder.
„Was für ein schöner Tag das war“, denkt Bea zufrieden. Er hat am Damm gebaut, ist durchs kühle Wasser getaucht und hat mit seinen Geschwistern gespielt. Jetzt aber darf alles ruhen. Bea spürt, wie angenehm schwer seine kleinen Pfoten geworden sind und wie wohlig müde sein ganzer Körper ist.
Über dem Fluss funkeln nun die Sterne, einer nach dem anderen, und der Mond leuchtet sanft und silbern über allem. Sein weiches Licht legt sich über das Wasser, über die Bäume und über Beas warmes Fell. Es ist so still und friedlich, dass Bea sich rundum sicher und geborgen fühlt.
Langsam tapst Bea in seinen gemütlichen Biberbau hinein. Dort ist es warm und trocken und weich. Er rollt sich auf seinem Bett aus weichem Gras und Blättern zusammen und legt seinen flachen Schwanz über sich wie eine kleine Decke. Draußen plätschert das Wasser ganz leise am Damm, ein sanftes, gleichmäßiges Schlaflied.
„In der Nacht“, denkt Bea schläfrig, „darf der ganze Fluss ruhen. Das Wasser ruht, die Bäume ruhen, und ich darf auch ruhen.“ Alle Gedanken des Tages werden ganz leicht und schweben davon, hinaus auf das stille, mondbeschienene Wasser. Bea atmet tief und ruhig, ein und aus, ein und aus.
Atme noch einmal tief ein … und ganz langsam aus, genau wie der kleine Biber Bea. Draußen leuchtet der Mond, das Wasser plätschert leise, und der ganze Fluss schläft friedlich. Jetzt darfst auch du ganz loslassen und sanft in deine Träume gleiten. Schlaf gut, kleiner Träumer. Träum schön von der stillen Mondnacht am Fluss. Gute Nacht.
