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Ben und die große Achterbahn

Mut machen · Selbstvertrauenab 7 4 Min.
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Ben war mit seiner Familie im Freizeitpark, und er freute sich riesig. Es gab Karussells, Zuckerwatte und überall fröhliches Lachen. Doch in der Mitte des Parks ragte etwas Gewaltiges in den Himmel: die große Achterbahn, mit ihren steilen Bergen und rasanten Schleifen. Ben blieb davor stehen und schluckte.

„Wollen wir zusammen fahren?“, fragte sein großer Bruder Tim und grinste. Ben schaute hinauf, wie die Wagen mit kreischenden Fahrgästen den steilen Berg hinaufratterten und dann mit Karacho hinabsausten. Sein Magen zog sich zusammen. „Das ist mir zu hoch“, sagte Ben leise. „Da habe ich Angst.“

„Das ist völlig okay“, sagte Tim freundlich. „Du musst nicht. Aber weißt du was? Ich hatte beim ersten Mal auch Angst. Und danach war es das Beste vom ganzen Tag.“ Ben schaute wieder hinauf. Ein Teil von ihm wollte unbedingt mitfahren. Ein anderer Teil hatte einfach zu viel Angst.

Ben überlegte lange. Er sah die Kinder, die aus der Achterbahn stiegen – sie strahlten alle übers ganze Gesicht und riefen: „Noch mal! Noch mal!“ „Vielleicht“, dachte Ben, „ist es ja gar nicht so schlimm, wie es aussieht. Und Tim ist ja bei mir.“ Er holte tief Luft. „Okay“, sagte er tapfer. „Ich trau mich.“

Sie setzten sich in den Wagen, und der Bügel klickte fest. Bens Herz klopfte wild, als die Bahn langsam losruckelte und den ersten steilen Berg hinaufkletterte. Klack, klack, klack. „Halt dich fest!“, rief Tim. Ben krallte sich an den Bügel, und sein Bauch kribbelte vor Aufregung und Angst zugleich.

Ganz oben hielt die Bahn einen winzigen Moment inne – und dann ging es hinab! Der Wagen sauste den Berg hinunter, schneller und schneller. Der Wind pfiff Ben um die Ohren, sein Bauch machte einen riesigen Hüpfer, und dann – passierte etwas Überraschendes: Ben begann zu lachen. Laut und glücklich. „Juhuuu!“, rief er.

Durch die Schleifen, um die Kurven, über die Hügel sauste die Bahn, und Ben jubelte bei jedem Looping. Es war überhaupt nicht schlimm – es war herrlich! Viel zu schnell war die Fahrt vorbei. Als der Wagen ausrollte, strahlte Ben über das ganze Gesicht. „Noch mal!“, rief er sofort. „Das war so toll!“

Tim lachte und gab ihm ein High five. „Siehst du? Du hast dich getraut, und es war großartig.“ Ben nickte stolz. Den ganzen Tag fuhr er die Achterbahn noch viele Male. Am Abend, müde und überglücklich, kuschelte er sich ins Bett. „Hinter der Angst wartet das größte Abenteuer“, dachte er zufrieden und schlief mit einem Lächeln ein. Gute Nacht, mutiger Ben.